Angeschossen->Weggeschickt

  • Guten Tag,


    Es war gestern gegen ca. 21:00-21:30 als ich mich in irgendein kleines Viertel verfahren hatte. Sofort wurde ich angeschrien und mir wurden irgendwelche Dinge zugerufen. Aus Angst ich könnte überfallen werden, wie auch schon kurz nach meiner Ankunft in LS, zog ich es vor die dort stehenden Personen nicht nach einer Wegbeschreibung zu fragen und fuhr zurück in Richtung Stadt. Leider schien dies einem der Anwesenden Personen nicht gefallen zu haben und diese Person stieg in seinen BMW und startete eine Verfolgung. Ich war verständlicherweise sehr beängstigt und ich merkte nach wenigen 100m dass ich allen Grund dazu hatte denn es wurde auf mich und meinen Wagen geschossen. Da ich ca. 2 Querstraßen von der Polizeiwache entfernt war entschied ich mich dort in Sicherheit zu bringen. Kurz bevor ich dort war traf mich eine Kugel an der linken Schulter. Gott sei Dank nur ein Streifschuss.

    Angekommen am PD sprang ich aus meinem Wagen und rannte in den Wartebereich, indem sich 2 Polizeikräfte gerade unterhielten. Da ich unter großer Anspannung und auch Schmerzen stand hatte ich wenig Zeit zu warten dass die beiden Ihr Gespräch beendeten. Ich machte deutlich das ich Hilfe benötige, angeschossen wurde und der Täter sich gleich um die Ecke befand. Aus welchen Gründen auch immer wurden die SChüsse des Angreifers nicht gehört oder ignoriert.

    Was jedoch das Fass für mich zum überlaufen brachte war die gänzliche Lustlosigkeit der beiden Officer die mir trocken und kurz sagten "gehen Sie erstmal zum MD". Das wars. Keiner machte irgendwelche Anstalten sich überhaupt um diesen im besten Fall Raub versuch bzw. Mordversuch zu kümmern.


    Ich kann nur sagen: Ich bin grenzenlos enttäuscht von der Polizei. Das ein Gespräch über einen Mordversuch/Raub-versuch steht. Zudem kommt dass der Täter ja keine 200m vom PD war, ich den Mann und sein Auto identifizieren hätte können und sogar die Häuser in denen er vermutlich wohnt. Mir ist durchaus bewusst, dass die Polizei genau wie das MD überlastet sind, doch wenn 2 Polizisten zeit haben ein Gespräch zu führen erwarte ich das zumindest einer, in solch einer Situation handelt und wenigstens psychologische Erstbetreuung durchführt oder sogar selbst den Krankenwagen ruft.


    Möglicherweise sind die Polizeikräfte in dieser hinsicht nicht richtig geschult und sollten (zumindest mein Vorschlag) mal eine kleine "Erstbetreuer"-Schulung vom MD besuchen o.Ä.




    Ein kleiner weiterer Punkt:

    Ein weiterer Punkt der mir aufgefallen ist, betrifft wieder einen der Polizeibeamten. Ich werde hier keine Namen nennen da ich nicht möchte dass dieser Person irgendwelche weitgreifenden KOnsequenzen treffen. Lediglich möchte ich darauf hinweisen und die Spitze des PD's anhalten ihre Mitarbeiter besser zu Unterrichten.

    Folgendes ereignete sich: Durch ein Gespräch dem ich beiwohnen durfte erfuhr ich, dass dieser Polizeibeamte neben seiner Arbeit als Polizist auch mehrere Firmen betreibt. Das an sich ist absolut kein Problem. Doch außerdem versuchte dieser Mann über Spendenaufrufe und so genanntes "schnorren" sein Eigenkapital zu erweitern. Des weiteren war dieser Mann nicht bereit nach einer Handgreiflichkeit bei der 2 Männer zu schaden gekommen waren: 1. Die Einsatzkräfte zu verständigen, 2. Eine Anzeige aufzunehmen bzw. eine Aussage bei seinen Kollegen (DER POLIZEI) zu machen. Stattdessen stieg er in sein Fahrzeug und fuhr davon.



    Ich hoffe ich bin nicht zu kleinlich in meinen Denkprozessen aber diese zwei Beispiele werfen einfach ein schlechtes Bild auf das Ansehen aller Polizeibeamten und ist auch der Grund wieso mein Vertrauen in die Polizei Schaden genommen hat. Vielleicht können solche Dinge mal ins Dienstgespräch genommen werden um zumindest nach Außen ein besseres Bild abzugeben.


    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und die Arbeit die Sie tagtäglich verrichten.


    - Ein Bürger

Schon gewusst…?

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